Anne Hornemann »

Der Frühling hält auch in Tokio Einzug und küsst die Kirschblüten nach und nach wach. Die ersten warmen Sonnenstrahlen kitzeln mir in der Nase. Mit der Metro fahre ich ca. zwei Stunden in  Richtung Süd-Osten nach KAMAKURA. Dort angekommen entdecke ich rechts neben der Bahnstation einen Fahrradverleih. Es dauert nicht lange und ich rolle klingelnd und Freude strahlend mit meinem neuen Gefährt durch die Straßen der kleinen Stadt. Wir haben hier Linksverkehr. Oh ha. In den großen Straßen gewöhnt man sich leicht daran. Aber die kleinen Wege – in denen nur ab und zu ein Auto auf mich drauf zu kommt – da muss ich dann doch stark überlegen, wie der Gegenverkehr und ich aneinder vorbeikommen.

In Kamakura besuche ich verschiedene Tempel (buddhistisch) und Schreine (shintoistisch), die recht nah beieinanderliegen und gut ausgeschildert sind. Die große umständliche Faltkarte kommt ins Körbchen und ich vertraue auf den nächsten Wegweiser. So entdecke ich im hinteren Teil eines Schreins noch einen wunderschönen Bambusgarten. Wahnsinn! Die Bambusgewächse ragen gefühlt bis in den Himmel.

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Tokio. Die Stadt, die wohl nie schläft und in der unzählige Menschen leben. Die Bahnen kommen stets pünktlich. Selbst in der „Rushhour“ geht es gesittet zu. Hier und da zieht jemand die Nase hoch, da es unhöflich ist ein Taschentuch in der Öffentlichkeit zu benutzen. Aus den Seitengassen duftet es vielfältig aus den Restaurants heraus.

Taucht mit mir nun ein in die heißen Szeneviertels von Tokio:

  • Shibuya (Street Art, Karaoke, große Kreuzung, Takeshita Street)
  • Asakusa – altes Tokio (Versammlungspunkt, Tempel, Bootsfahrt, Sicht auf abendliche „Regenbogenbrücke“ von Obaida aus)
  • Shinjuku (Nachtleben, japanisch Essen mit meiner zauberhaften Gastfamilie)

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Einmal um die halbe Welt reisen. Halle–Tokio. Eintauchen in eine neue Kultur und in eine unbekannte Hochzeitszeremonie. Christliches Abendland–shintoistisches Morgenland. Wahrwerden einer spontanen Idee, eines Traumes. So kam es, dass mich Nancy & Aki für eine Woche nach Japan einfliegen ließen, damit ich am 21. März 2015 ihre japanische Hochzeit in der Nähe von Tokio begleiten konnte.

Der Tag begann für uns bereits um 6 Uhr morgens. Frühstücken, Photorucksack schnappen und ab durch Tokio bis nach Ebina (Präfektur Kanagawa). Keine Zeit für einen Jetlag. Im Friseursalon wurden Nancys Haare traditionell hochgesteckt und der weiße Hochzeitskimono mit vielen Schichten, Schnüren und Schleifen angekleidet. Lies weiter »

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10

 

Nach drei Jahren betrete ich wieder „Heiliges Land“ und befinde mich zwischen Mittelmeer und Jordan. Viele von euch wissen sicher bereits, dass ich für ein Jahr auf palästinensischer Seite in Bethlehem (Beit Jala/Beit Sahour – 2010/11) gewohnt habe und ein wenig Arabisch spreche. Die Sehnsucht führt mich nun wieder zurück an die gewohnten und geliebten Orte mit ihren wunderbaren Bewohnern. Zum Sonnenaufgang startet der Flieger in Berlin und setzt uns (mich und Matthias) vier Stunden später in Tel Aviv wieder ab.

Am Nachmittag schlendern wir an der Strandpromenade Tel Aviv-Jaffas entlang, kaufen auf dem Karmelmarkt Leckereien ein und kochen abends auf der Dachterasse des „Old Jaffa Hostels“. Ich kann kaum noch zählen, wie oft ich bereits dort übernachtet habe, während meines Auslandsjahres und in der Zeit als ich wieder nach Jaffa kam, um meine Examensarbeit über eine Arabische Schule in Israel zu schreiben. Dieses Hostel hat den ganz wunderbaren Charme alter Erinnerungen (alte Photographien aus dem letzten Jahrhundert) und liegt zudem noch mittem im Flohmarkt Jaffas, herrlich! In der Altstadt besuche ich Liat Azar, eine faszinierende israelische Designerin, die ich bereits vor drei Jahren portraitiert habe. Am Abend sind wir in ihr Haus eingeladen und der Tisch ist reich gedeckt mit vielen Speisen des Landes. Tiefsinnige Gespräche lassen uns eintauchen in die gegenwärtige Situation des Nahen Ostens. Wie ich solche Momente liebe! Lies weiter »

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Lutz Winkel Klavier © Anne Hornemann-0950

Unser heutiges „Unternehmen mit Herzblut“ ist der Klavierbauer und -Stimmer Lutz Winkel aus Stendal. Er arbeitet sowohl für die Hochschule für Musik und die Universität in Köln, als auch in Stendal für das „Theater der Altmark“ und andere Konzerte. Auch für Privatkunden bietet er in seinem Klaviersalon mehrere Klaviere und Flügel der Marken „Feurich“, „Wilhelm Steinberg“ und „Yamaha“ zum Verkauf und zur Miete an, so dass für jeden Geldbeuetel etwas dabei ist.

Mein erstes Klavier habe ich vor ca. 10 Jahren bei ihm gekauft, um mich für das Musikstudium und die haarige Aufnahmeprüfung vorzubereiten. Ich mag es immernoch sehr, auch wenn mir gerade Zeit und Geduld nicht genug Raum geben es des Öfteren zu spielen und auch die Prüfungssituationen aus dem Studium etwas nachhängen. Und doch ist so ein Klavier wie ein guter Mitbewohner, ein Stimmungsbegleiter und edler Gefährte. Der Anschlag der Tasten und der Klang der schwingenden Saiten ist nicht vergleichbar mit einem E-Piano, was bei mir in der Hallenser Wohnung steht. Aus diesem Grund schauen wir doch einmal in die charmante Klavier- und Flügelstube des Klavierbauers Lutz Winkel! Lies weiter »

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